Treffen unter Sommelier-Kollegen - Frühjahrstreffen 2022

Aktualisiert: 21. Juni

Vier Tage Brüssel mit dem Verband der Biersommeliers, und wie sich jeder denken kann, haben wir diverse Brauereien und Lokale besucht.

Natürlich alles hoch professionell!

Der erste Treffpunkt war die Brauerei Cantillon mit einer tollen Führung und einer Verkostung verschiedener Qualitätsbiere.

Danach pilgerten wir in kleinen Gruppen zum Mort Surbit, im Zentrum der Stadt und danach ging es, Dank eines guten Tipps, ins Booze and Blues mit vielen Bieren der Brasserie de la Senne.


Der nächste Tag begann mit einem Frühstück im Hotel und einer anschließenden Besichtigung der Boon Brauerei inkl. einer Verkostung. Frank Boon führte uns durch seine Brauerei und nahm sich im Anschluss die Zeit, mit uns seine verschiedenen Biere zu verkosten. Weil es so schön war, haben wir die Zeit etwas vergessen und mussten das geplante Mittagessen in der nächsten Station, die Brauerei Oude Beersel, etwas nach hinten verschieben.


Dort angekommen, gab es Frischkäse mit frischem Brot und in Gueuze eingelegtes Gemüse. Als Dessert ein Bieramisu auf Lambic-Basis. Lecker. Die von mir gewählte bierige Begleitung zum Dessert: ein coffee infused Lambic. Gut gesättigt ging es in die eigene, kleine aber feine, Kirschbaumplantage und in die verschiedenen Räume, in denen die Biere reifen. Gebraut wird aktuell an einem anderen Ort, es ist jedoch geplant, die Brauerei neu aufzubauen. Wer der Meinung ist: kennst du eine Brauerei, kennst du alle Brauereien, wird schnell vom Gegenteil überzeugt, wenn mehr als eine Lambic-Brauerei besichtigt wurde. Wieder in Brüssel angekommen, bildeten sich kleine Gruppen zum Abendessen und guten Bieren. Unsere Gruppe landete im "Les Gens que j'aime" und danach im "Les Brasseurs" und ließen dort den Abend gemütlich ausklingen.

Am Samstag erwartete uns ein Ausflug nach Leuven, mit einer mit einer interessanten Stadtführung, einem Mittagessen im Domus, eine kleine Stadtbrauerei im Zentrum von Leuven und einer Radtour zu einer tollen Mikrobrauerei, mit eigener kleiner Mälzerei, zwei Hopfengärten und die zudem ihre eigene Braugerste und Weizen anbaut.

Die Brouwereji Hof Ten Dormaal. Auch hier wurden wir durch die verschiedenen Bereiche geführt und nicht nur in meinen Augen war die Begeisterung zu erkennen, denn so etwas sieht man nicht alle Tage - Ein Traum.

Mit dem Rad zurück in Leuven angekommen, teilten wir uns wieder auf und gingen in kleinen Gruppen zum Abendessen. Wir hörten von einer Pizzaria, in der der Pizzateig mit dem Duvel-Bier hergestellt wird. Klar, da mussten wir hin.

Lecker war es und die Biere auch.

Gegen Mitternacht haben wir uns dann entschlossen, wieder nach Brüssel zu fahren.

Tag der Abreise.

Die Koffer gepackt, ein gutes Frühstück und wer wollte, noch ein schnelles Bier und ein Gruppenfoto, dann hieß es auf Wiedersehen.


CHEERS 🍻







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